Frau hält kleine Wasserwaage zwischen den Fingern

„Work-Life-Balance“ ist in aller Munde. Manchmal ist damit gemeint, den eigenen Alltag zu optimieren, um noch effizienter arbeiten zu können und alles unter einen Hut zu bringen, was sich im Leben so an Aufgaben anhäuft. Und dabei bitte auch noch ganz gelassen bleiben und immer freundlich lächeln. Das entspricht nicht meinem Verständnis, wenn ich von „Life Balance“ oder „Leben in Balance“ spreche.

Vielmehr verstehe ich unter einem Leben in Balance, was der Lebenskunst-Philosoph Wilhelm Schmid mit dem Konzept der „Selbstfreundschaft“ zum Ausdruck bringt. Krisen, Trauer, Bindungen und Brüche, Sorge um sich selbst und andere: all das gehört zu unserem Leben dazu. Wir suchen stets einen Weg, damit umzugehen. Und dennoch gehen wir oft hart mit uns selbst ins Gericht oder werten unseren Umgang mit diesen Lebensthemen ab. Mit sich selbst befreundet sein? Das scheint manchmal gänzlich ausgeschlossen.

In meinen Coachings ist es mir deshalb wichtig, dass Sie zunächst einen wertschätzenden Blick auf die Vergangenheit, also Ihren bisherigen Lebensweg werfen, um Ihre Potenziale und Stärke(n) zu entdecken. Gemeinsam schauen wir uns an, was Sie schon getan haben, um Herausforderungen zu meistern. Was ist Ihr Blick auf das Leben und die Welt? Welche Rolle spielen hier Ihre persönlichen Erfahrungen? Ein systematischer Lebensrückblick, zum Beispiel in Form von Biografiearbeit, kann uns helfen, uns mit dem Erlebten zu versöhnen.

Wir betrachten im Life-Balance-Coaching zudem näher, wie Sie Ihr Leben und Ihre Zukunft gestalten können: Was benötigen Sie, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen? Was möchten Sie im Leben noch erreichen? Wie soll Ihre ganz persönliche Lebenskunst aussehen? Verantwortung für den eigenen Weg übernehmen, für sich selbst und andere sorgen – welche Schritte sind dafür nötig?

Jede*r von uns hat seine eigene Philosophie, was Life Balance ist. Ich unterstütze Sie dabei, danach zu leben. Also: Werden Sie neugierig auf sich selbst! Letztlich entscheiden Sie alleine, welche spannenden Seiltänze noch gewagt werden wollen…

 

Bitte beachten Sie: Coaching ist keine Psychotherapie und auch kein Ersatz dafür.